Urlaub in Simbabwe ist etwas ganz besonderes. Es ist ein Land wie kein Anderes, denn es hält viele Überraschungen der Natur für uns bereit. Aber um nach Afrika zu gelangen muss man erst mal mit dem Flugzeug dorthin fliegen. Am Flughafen muss man sich um aktuelle Fluginformationen kümmern. Für die Informationen der Verbindungen gibt es wenig Angestellte an den Flughäfen. Aus diesem Grund und der Einfachkeit halber wurden überall Infoterminals aufgestellt. So können wir uns alle notwendigen Informationen selbst beschaffen und gegen ein geringes Entgelt von bis zu 50 Cent auch selbst ausdrucken. Nach dem Flug braucht man in der Regel ein Taxi um ins Hotel zu fahren. Hierzu muss man allerdings sagen, dass die Taxifahrer erstaunlicherweise schon mit recht guten Sicherheitsmerkmalen, besonders für Kinder, ausgestattet sind. Das heißt, für unsere Kleinen sind qualitativ hochwertige Kindersitze vorhanden. Somit brauchen wir uns um die Kinder keine Sorgen machen.
Heutzutage bieten die Hotels in den großen Touristengebieten auch sehr viele Freizeitangebote an, wie zum Beispiel eine Fahrt durch die Wildnis mit dem Jeep. Giraffen, Elefanten und auch Löwen sind in der freien Wildnis zu erleben. Aber die Giraffen sind sehr leicht zu verschrecken. Tagsüber ist es in Afrika sehr warm. Es werden Temperaturen von bis über 35 Grad erreicht, weshalb wir Deutschen oft Probleme mit dem Kreislauf bekommen. Ein guter Tipp, welcher von den Reiseführern häufig den Nicht-Ortskundigen ans Herz gelegt wird, ist viel Flüssigkeit zu trinken (Wasser) und auf den Sonnenschutz zu achten. Sonnenmilch wird gerne von Europäern mitgebracht und verwendet. Auch wenn es so sehr warm ist, ist es trotzdem notwendig sich am ganzen Körper zu bekleiden, denn die Sonne scheint sehr aggressiv und die Klamotten verhindern das direkte Ausbrennen der Haut.
Während der Jeep-Reisen durch die Wildnis lernt man die Kultur des Landes kennen. In manchen kleinen Dörfern durch die man kommt, lernt man Stämme kennen, die gemessen an den europäischen Standards, noch mit der Entwicklung der Technologie sehr weit zurück geblieben sind. Handy Flatrates braucht man in diesen Regionen gar nicht, denn manche Dörfer haben nichtmal Handy-Empfang. Andererseits lernt man dadurch Lebensarten die viel mehr Spaß und Zusammenhalt in der Gemeinde geben, die wir in unserem Land oft vermissen. Familienfeiern mit über 50 Gästen sind keine Seltenheit.