Zurück in Südafrika + Abreise

Die Rückfahrt verläuft unspektakulär. Am aufregendsten sind noch die Desinfektionsmaßnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche am Grenzübergang Komatipoort bei der Wiedereinreise nach Südafrika. In Nelspruit nächtigen wir im Funky-Monkey-Backpacker, wo wir Tim wiedertreffen - ebenfalls ein Bekannter aus 2001.

4.02.03 Pretoria
In Pretoria besuchen wir die City und das Vortrekkerdenkmal. Der letzte Ausflug führt uns in ein nördlich von Pretoria gelegenes Naturschutzgebiet mit Kratersee.


5.02.03 Pretoria - Johannesburg
In Maputo haben wir als typisches Souvenir einen der allenthalben am Straßenrand angebotenen Tische erstanden. Drei mittig ineinander verschlungene Hölzer bilden die Tischbeine, welche als Dreibock aufgestellt werden.Obenauf kommt die Tischplatte - fertig.

Wir haben ein etwas größeres Exemplar von etwa 1m Höhe erworben. Auf dem Flughafen Johannesburg kann man für fünf Euro seine Gepäckstücke in eine zähe Kunststofffolie einwickeln lassen. Auf diese Weise können Koffer und Taschen vor dem Aufplatzen oder anderen Beschädigungen geschützt werden. Ich erwäge auch unseren Tisch verpacken zu lassen und mit den anderen Koffern aufzugeben, um dieses lästige Handgepäck loszuwerden. Aber Dagmar sagt nein, wir haben sonst kein Handgepäck und den Tisch trägst du mal schön. Er passt wieder Erwarten in eines der Staufächer über den Sitzen.

6/7.02.03 Johannesburg - Paris - Frankfurt - Plauen
In Paris angekommen, müssen wir uns beeilen um den Anschlussflug nach Frankfurt zu erreichen. Aber wenn nichts dazwischenkommt sollte es zu schaffen sein. Vor dem erneuten Sicherheitscheck hat sich bereits eine längere Schlange gebildet.

Da mittlerweile die Zeit drängt, werden die auf den nächsten Flug gebuchten Passagiere nach vorn gebeten - so auch wir - und ich mit bewusstem Tisch unter dem Arm. Die Mitarbeiterin des Sicherheitspersonals macht aber sofort eine abweisende Handbewegung - mit diesem, als Keule benutzbaren Etwas kommen wir nicht in das Flugzeug.

Es folgt noch eine kurze Diskussion, dass wir doch schon so aus Afrika gekommen sind und es in Johannesburg keine Probleme gab. Doch das ist nicht von Interesse, hier ist Paris und das gefährliche Teil kommt in die Gepäckaufgabe. Ich versuche dann noch an einer anderen zweiten Sicherheitsschleuse durchzukommen, doch die Mitarbeiter haben scheinbar alle die gleiche Ausbildung. Mir wird wieder die selbe Auskunft zuteil.

Zu guter letzt kommt dann Dagmar, die schon halb im Flieger war wieder zurück und erklärt, dass unsere Maschine soeben gestartet ist. Nun haben wir wieder jede Menge Zeit. Zuerst geht es zum Air-France-Schalter wo wir unsere missliche Lage darlegen. Die Umbuchung auf den nächsten Flug in zwei Stunden geht problemlos. Als wenig später die Gepäckannahme öffnet geben wir den Tisch ab.

Nun noch ein Telefonat nach Plauen, da bereits jemand nach Frankfurt unterwegs ist, der von unser Verspätung noch keine Ahnung hat.