Mosambik - Beira, Inhassaro, Tofo Beach

25.01.03 Beira - Inhassoro
Usprünglich wollten wir noch weiter nach Norden fahren, aber da wir nicht wissen ob der Straßenzustand dazu taugt ein paar hundert Kilometer in diese Richtung (und zurück) zu bewältigen, geben wir dieses Vorhaben auf. Wir fahren bis zur Kreuzung bei Inchope und von dort Richtung Süden nach Inhassoro. Dort ist es recht ruhig. Das Strandhotel hat mehr oder weniger geschlossen und die uns nebenan angebotenen Unterkünfte sind auch nicht das Wahre. Schließlich quartieren wir uns in einer Hütte auf dem Campingplatz ein. Das Wasser des Indischen Ozeans hat Badewannentemperatur, von Erfrischung kann keine Rede sein.

26/27.01.03 Inhassoro - Tofo Beach
Von Inhassoro fahren wir zurück auf die Hauptstraße Richtung Süden, vorbei an Villanculos bis Inhambane. Unterwegs lernen wir die andere Seite der mosambikanischen Transportsitten kennen.

Man sieht hier ja allenthalben hochbeladene LKWs, mit Plane verschnürt und noch Mensch und Getier obenauf. Auf einer schmalen Brücke hat sich ein solches Gefährt in das Geländer gedreht. Das Fahrzeug steht zwar noch auf den Rädern, aber vom Aufbau ist nicht mehr viel übrig. Die Ladung liegt herum, einige Stücke wurden bereits abgedeckt was das Schlimmste vermuten lässt. In Maxixe (sprich: Maschische) gibt es eine Fähre über die Bucht nach Inhambane. Wir könnten durch Übersetzen die Strecke nach Tofo Beach (Praia do tofo) abkürzen.

Der Fahrpreis ist uns genauso rätselhaft wie die Frage ob überhaupt PKWs mitgenommen werden. Also gehen wir auf Nummer Sicher und nehmen den Umweg zu Land über Lindela. Bereits Kilometer vor dem Ort führt die Straße durch endlose Kokospalmenhaine. Am Straßenrand sind alle paar Meter Kokosnüsse zu Pyramiden aufgestapelt, die auf ihre Abholung warten.

Es ist ein kleiner Ort am Meer mit zwei Hotels, einigen Restaurants, einen und mehreren Backpackerunterkünften. Zuerst einmal stellen wir das Auto ab und suchen zu Fuß eine Unterkunft. Da wir 2001 schon einmal hier waren, interessiert uns natürlich zuerst was es an Bekannten noch gibt und was sich verändert hat. Hinter "Mordinos", unserer damaligen Unterkunft ist ein weiterer Backpacker entstanden.

Auch Dinos Bar gibt es noch, sie wurde inzwischen durch einen Anbau erweitert. Als wir vor zwei Jahren hier waren, hatte nebenan ein freundlicher Rastatyp namens Ingo eine kleine Kneipe, in der wir einmal zu Abend gegessen haben. Aber man scheint ihn hier nicht mehr zu kennen. Wir erkundigen uns nach einer günstigen Bleibe. Unter anderem wird uns "Fatimas Nest", 300 m strandaufwärts empfohlen.

Folglich begeben wir uns dorthin. Ein schwarzer Rastatyp begrüßt uns. Er kommt mir bekannt vor, und ich frage ihn ob er Ingo aus Angola ist, was er erstaunt bejaht. Wir quartieren uns für die nächsten Tage ein. Die Unterkünfte sind einfache zwei-Bett-Hütten. Sie stehen auf der Düne und sind auf Betonplatten aus ortsüblichen Palmwedeln errichtet. Die nächsten zwei Tage verbringen wir in Fatimas Nest mit Baden, Schnorcheln und Strandwanderungen. Am Abend geben wir uns die große Fischplatte im hiesigen Restaurant "Albatros".