Simbabwe - Hwange, Bulawayo, Masvingo

20.01.03 Hwange
Unsere zweite Rundfahrt führt durch den südwestlichen Teil des Parks über 100 km. So spektakuläre Beobachtungen wie am Vortag können wir dabei zwar nicht machen, aber es gibt trotzdem eine Menge zu sehen. So z. Bsp. Elefanten, Giraffen, Zebras, Impalas, Büffel, Hornraben, Schwarz- und Weißstorch u. v. a. m..


21.01.03 Hwange - Bulawayo
Voll mit Eindrücken von der afrikanischen Tierwelt geht es zurück nach Bulawayo. Die geliehenen Kanister geben wir zurück und fassen im Africa Sun Backpacker erneut Bargeld und Benzin, das nun bis Mosambik reichen muss.

22.01.03 Bulawayo - Masvingo
Das nächste Ziel sind die Great Zimbabwe Ruins in der Nähe von Masvingo. Eine Anlage von Steinbauten aus vorgeschichtlicher Zeit, wie man sie bis dahin in Innerafrika kaum für möglich gehalten hat. Auch hier werden die Preise nach Einheimischen und zahlungskräftigeren Ausländischen Touristen gestaffelt. Hier besteht allerdings die Möglichkeit den höheren Preis in Zim-$ zu zahlen was wir auch nutzen. Die 1871 von Karl Mauch erstmals beschriebene Anlage ist auch Fundstätte des Landeswahrzeichens - des Simbabwevogels.

In einem vollklimatisierten Museumsraum dürfen wir hinter einer bewachten Glasscheibe die Originale bewundern. Fotografieren verboten. Die Bauten gliedern sich in zwei Teile - die eigentliche Stadt zu ebener Erde mit Befestigungsanlagen und Kultstätten sowie eine unmittelbar angrenzende Festungsanlage auf einem der für Simbabwe typischen kahlen, runden Felshügel. Letztere erinnert durchaus an die Reste einer mitteleuropäischen Raubritterburg. Auf den Befestigungsmauern treiben sich Paviane herum.


Die nächstgelegene Unterkunft ist das "Great Zimbabwe Inn" in unserem Reiseführer noch als "Norma Jeans Inn" verzeichnet.

Zuerst die obligatorische Frage "how much is it?" 18.000 Zim-$, nach Schwarzmarkt 15 - 18 Euro für das Doppelzimmer inklusive Abendessen. Wird gebucht. Das Zimmer im Doppelbungalow mit Dusche und WC ist bestens ausgestattet und sauber. Wir werden ausgesprochen freundlich eingewiesen. Die Fenster sollen wir wegen der diebische Affen geschlossen halten, Fernglas und Fotoapparat blicksicher im Nachttisch verstauen.

Sollten wir irgendeinen Wunsch haben nur klingeln und man eilt sofort. Das i-Tüpfelchen sind zwei Bett liegende Gute-Nacht-Pralinen. Langsam haben wir das seltsame Gefühl eine Kategorie zu hoch eingecheckt zu haben. Und der Preis von umgerechnet 18 Euro im Hotel-like Zimmer? Achtzehn - english eighteen oder vielleicht doch eighty - achtzig klingt zwar ganz ähnlich, ist aber doch etwas mehr. Den Abend verbringen wir am Ufer des Mutirikwi- Stausees. Immer noch voll banger Ungewissheit geht es zum Abendessen und zur Nachtruhe.